4000 Inseln

Von Thakhek aus sind wir erstmal weiter nach Pakse, und haben dort mit unserem neuen besten Freund, dem Motorbike, einen Tagesausflug zum Wat Pho Champasak gemacht, einer wirklich schönen Tempelruine und UNESCO Kulturerbe gemacht.











Die letzten Tage in Laos haben wir dann auf den 4000 Inseln im Süden des Landes verbracht. Schon vorher wurde uns erzählt, dass dort viel gechillt wird und es allgemein sehr entspannt ist, aber die drei Tage dort haben das Wort 'entspannt' wirklich auf ein neues Level gebracht.

Am ersten Tag sind wir gegen 11 Uhr angekommen und sind dann mehr oder weniger zufällig auf unsere alte Gruppe gestoßen, unter anderem auch Charlotte, die einen Tag früher ankam als wir. Zusammen haben wir dann eine Fahrradtour über Don Det ( die Insel auf der unsere Unterkunft war) und die Nachbarinsel Don Khon gemacht. Im Süden von Don Khon angekommen konnte man auf der anderen Uferseite Kambodscha sehen und Ausschau nach den legendären Delfinen halten von denen an diesem Ort noch ganze 4 Exemplare zu finden sind. Regelmäßig werden dafür Bootstouren angeboten weil die Delfine in den meisten Reiseführern für ihre zeitweilige rosafarbene Färbung angepriesen werden, die allerdings nur sehr selten bei richtigen Wetter und Wasserverhältnissen zustande kommt. Wir haben im Endeffekt tatsächlich zwei Personen getroffen die die Delfine gesehen haben, jedoch "nur" in "mekong-brauner" gewöhnlicher Färbung...
Auf dem Rückweg haben wir dann noch versucht einen Swimming Spot zu finden, der sich im Endeffekt aber als ruhige Stelle des Mekongs herausgestellt hat. Dafür war der Weg dorthin echt abenteuerlich und hat uns über mehrerer solcher Brücken geführt:



Ein weiteres Highlight war die Entdeckung einer Bar namens "The Garden of Nang", die von einer superlieben Einheimischen betrieben wurde. Wir haben dort alle zusammen fast alle unsere Mahlzeiten gegessen und egal zu welcher Tageszeit, irgendeiner unserer Freunde war immer da. Das Essen wurde immer frisch zubereitet, war komplett vegetarisch und mit Zutaten aus ihrem eigenen Garten gemacht. Außerdem war es total interessant mit ihr zu sprechen weil sie für laotische Verhältnisse eine sehr moderne Denkweise hatte. Mitte des Jahres war sie zum Beispiel in Europa und hat dort Freunde besucht, was viele in ihrer Familie nicht verstanden haben da es hier als Verschwendung gilt, Geld für Reisen auszugeben. Mit dem Gedanken, dass sie von unserem Geld bald ihr nächstes Wunschziel Vietnam bereisen kann hat es sich noch besser angefühlt dort zu essen hahaha





Aufgrunddessen, dass das Wetter sehr gut war, haben wir tagsüber zwischen den Mahlzeiten bei Nang an einem Swimming Pool gechillt oder sind mit dem Fahrrad rumgefahren.



Am nächsten Tag mussten wir uns abends leider vorerst von den meisten verabschieden, die weiter nach Kambodscha reisen. Gerade wenn man viel Zeit mit einer festen Gruppe verbringt ist es immer komisch sich nach so einer gefühlt "langen Zeit" Tschüss zu sagen aber das Gute ist, das man meistens davon ausgehen kann, sich nochmal irgendwann zu treffen oder zu besuchen. Den letzten Abend haben wir dann - Überraschung - bei Nang verbracht, und trotz fehlender Elektrizität wieder mal wunderbares Essen bekommen. Aus noch ungeklärten Gründen haben wir uns tatsächlich dafür entschieden eine 25 Stunden Busfahrt nach Hanoi anzutreten, wo wir erstmal für mehrere Wochen bleiben werden um an einem Freiwilligenprojekt teilzunehmen. Falls wir die Busfahrt überleben, gibt es dazu aber dann bald mehr Informationen. Unsere Reise durch Laos haben wir sehr genossen und sind froh viele spannende Erlebnisse und neue Freundschaften mitgenommen haben zu können!

Kommentare

  1. Das Design gefällt mir ziemlich gut muss ich sagen!

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  2. Und die Leute sollten mehr Kommentare machen, das ist echt fetzig!

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